Browsergames - Eine Einführung zu Spielen im Internet allgemein

Während vor einigen Jahren der Online-Gaming-Markt noch kaum bestand, ist er mittlerweile zu einem Milliardengeschäft geworden. Den Daten des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM e.V. zufolge lag der weltweite Umsatz 2005 bereits bei 2,5 Milliarden Euro und hat sich bis 2006 auf 3,4 Millionen Euro gesteigert. Bis 2011 wird sogar eine Steigerung auf etwa 9,7 Millionen Euro erwartet, da immer mehr Personen über einen PC und einen Breitband-Internetanschluss verfügen und mit den neuen Spielkonsolen auch über das Internet gespielt werden kann . Vor allem kostenpflichtige Massenspiele wie „World of Warcraft“ tragen zur Umsatzstärke auf dem weltweiten Online-Gaming-Markt bei. Bis 2011 schätzen Experten, dass der Umsatz von derzeit insgesamt etwa 2 Milliarden Euro auf über 5 Milliarden Euro wächst. Neben Multiplayer-Games sind auch Pc Spiele wie Strategie-, Freizeit-, Sport- und Actionspiele sowie Online Spielautomaten sehr beliebt. Mehr zu Trends in der Computerspieleindustrie erfahren sie hier. Trotz der weiten Verbreitung kostenpflichtiger Spiele etablieren sich auch freie bzw. kostenlose Spiele. Neben Games für Windows gibt es auch eine Vielzahl freier Spiele für Mac OS X.

Rund 37 Prozent aller Deutschen sind Gameerfahren, z.B. im Roulette spielen oder MMOR Spiele.. Bei den 14- bis 29Jährigen sind es sogar über 52 Prozent. Aber auch in der Generation 50+ sind Online-Spiele bei über 20 Prozent beliebt. Online-Gaming ist daher längst kein reines Jugendphänomen mehr. Das Angebot an kostenlosen und kostenpflichtigen Online-Games ist riesig und gespielt wird eigentlich überall, wo eine Internetverbindung zur Verfügung steht (z. B. auch am Arbeitsplatz und in der Schule oder wie im Damascus Hotel).

Die Gründe, aus denen gespielt wird, sind unterschiedlich. Der Spielehersteller Electronic Arts hat beispielsweise in seiner Studie „Spielplatz Deutschland“ ermittelt, dass über die Hälfte aller Computer- und Internetgamer „Freizeitspieler“ sind. Gespielt wird vor allem zum Ausgleich und zur Entspannung nach Schule oder Arbeit – bevorzugt Fun-, Sport- und Geschicklichkeitsgames - wenn nicht gerade Free SMS verschickt werden.Knapp ein Viertel aller Spieler sind dagegen „Gewohnheitsspieler“, bei denen das Computerspielen ein fester Bestandteil ihres Lebens ist. Die überwiegend männlichen Gamer spielen dabei meist Fun-, Sport-, Action- und Strategiegames. „Intensivspieler“ – ebenfalls meist männlich – betrachten Computer- und Internetspiele sogar als wichtigsten Bestandteil ihres Lebens und spielen insbesondere in Netzwerken mit anderen Actionspiele und Shooter. Daneben gibt es noch „Denkspieler“, für die Computerspielen eine Herausforderung ist und die lieber allein Knobel-, Management- und Strategiespiele spielen. „Fantasiespieler“ versetzen sich demgegenüber gerne in Rollenspielen in andere Charaktere, wollen beim Spielen ihre eigenen Fantasien ausleben und Abwechslung im Alltag erleben.